Heimathafen unterwegs – meine erste Leipziger Buchmesse

Vom 27. bis 30. März fand sie statt, die Leipziger Buchmesse. Vier Tage lang waren Tür und Tor für Buch- und Hörbuchliebende geöffnet, und es konnten aus nächster Nähe die Neuheiten aus der Welt des geschriebene und gesprochenen Wortes in Augenschein, bestaunt und natürlich auch erworben werden.

In diesem Jahr habe ich es endlich einmal geschafft und konnte dabei sein. Die Buchmessse sollte am Donnerstag starten; also habe ich mich bereits am Mittwoch auf den Weg nach Leipzig gemacht. Das war auch gut so, denn so war die Anreise um einiges angenehmer, und ich konnte am Donnerstag ganz entspannt nach dem Frühstück den zehnminütigen Weg vom Hotel zum Messegelände zurücklegen. Dort angekommen, galt es nur noch, sich mit all den anderen Buch- und Lesebegeisterten in Geduld zu üben. Es sollte noch einige Zeit vergehen, bis ich das Nadelöhr am Einlass schließlich hinter mir lassen konnte.

Natürlich habe ich alle Hallen besucht. Also, das heißt fast alle. In Halle 1 und einem Zeil von Halle 3 war die Manga-Comi-Con untergebracht. Ich habe mir nur den Teil in Halle 3 angeschaut, Halle 1 habe ich ausgelassen. Es gab auch so nehr als genug zu sehen und zu entdecken.

Mein Hauptaugenmerk sollte in Halle 2 liegen. Hier wurde dem Publikum alles aus der Welt des gesprochenen Wortes nähergebracht. Einen wirklichen Hörspielbereich gab es leider nicht. Dennoch konnte ich ein wenig netzwerken. So durfte ich Bekanntschaft mit dem Team von Story Squirrel machen. Story Squirrel ist ein kleiner, aufstrebender Hörbuchverlag aus Braunschweig. Mit dem Ziel, Hörbücher nicht nur hör-, sondern auch wieder greifbar zu machen. Aber statt zur CD zu greifen, die, wie man leider sagen muss, immer weniger Beachtung findet, hat sich das Team von Story Squirrel etwas besonderes einfallen lassen. Ihre Hörbücher kommen auf hochwertig verarbeiteten USB-Sticks daher, die im Bücher- oder auch Hörspielregal eine gute Figur machen. Natürlich habe ich es mir nicht nehmen lassen, diese Idee zu unterstützen und habe eines ihrer Hörbücher mitgenommen. Entschieden habe ich mich für Mercenary – Die Carter-Aken 1, von Felix A. Münter.


Aber nicht nur Hör-, sonder auch einiges an Lesestoff hat den Weg in meine Tasche gefunden. Vieles davon aus dem Festa-Verlag. Der Festa-Verlag hat sich unter anderem auf Horror und dunkle Phantastik spezialisiert. Dementsprechend ist auch meine Ausbeute ausgefallen.


Ein kleines Highlight war in jedem Fall die Signierstunde mit Autor Brian Evenson.

Aber auch meine restliche Ausbeute kann sich durchaus sehen lassen.

Es gab noch so viel mehr zu sehen und zu erkunden, als an zwei Tagen zu schaffen ist. Dennoch hatte ich zwei schöne und eindrucksvolle Messetage. Ich hoffe, ich kann im nächsten Jahr wieder dabei sein.

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