Leo und die Abenteuermaschine (12) – Das Lächeln der Mona

Mal wieder Lust auf etwas Abenteuer und dabei noch etwas zu lernen? Dann mal los! Schon vor einiger Zeit hat mit „Das Lächeln der Mona“ die zwölfte Folge von Leo und die Abenteuermaschine den Weg zu mir gefunden. Wie sie mir gefallen hat? Lest am besten selbst…

Inhalt
Kaum ist das letzte Abenteuer überstanden, lässt das nächste nicht lange auf sich warten. Nach ihrer gemeinsamem Zeit im antiken China verbindet Leo und den jungen Bruce Lee eine innige Freundschaft. Fortan reist Leo dreimal in der Woche durch die Zeit, um bei Bruce die hohe Kunst des Kung Fu zu erlernen.

Eines Tages aber geht bei der Rückreise etwas schief. Nachdem erst die Lichtschalter daheim verschwunden sind, muss Leo schnell feststellen, dass er nicht zu hause ist. Aber wie kann das nur sein, wenn doch die Zielkoordinaten die richtigen waren? Entsetzt müssen Leo und seine Abenteuermaschine festellen, dass die Welt ihr Wissen verloren hat und nun wieder buchstäblich im Dunkeln tappt. Alle großén Erfindungen und Errungenschaften der Menschheit sind verschwunden. Was ist nur geschehen?

Leo schmiedet einen Plan, die Gegenwart wieder herzustellen. Den einzigen Anhaltspunkt bietet sein Zeitreise-Tagebuch. Und tatsächlich wird er fündig. Die Spur führt nach Florenz ins Jahr 1506, zu einem der größten Universalgenies aller Zeiten – Leonardo Da Vinci!

Meine Meinung
Auch wenn das nunmehr zwölfte Abenteuer unseres Lieblinngslöwen fast nahtlos an das letzte anschließt, kann man es durchaus als kleinen Neustart sehen. Leo steht vor der Aufgabe, die Weltgeschichte neu zu schreiben oder vielmehr, sie wieder herzstellen. Unterstützung gibt es diesmal, wie schon erwähnt, und wie Titel und Cover schon erahnen lassen, von Leonardo Da Vinci, dem wohl schlausten Kopf seiner Zeit. Auf die Mona Lisa, sein wohl bekanntestes Werk, wird ein besonderes Augenmerk gelegt, so dass auch der/die eine oder andere Zuhörer/in, dessen/deren Kindertage längst hinter ihm/ihr liegen, noch etwas dazulernen kann. Der Stil, der es aus jedem Blickwinkel so aussehen lässt, als würde die Mona Lisa ihrem Betrachter direkt ansehen, nennt man Silberblick-Malerei. Davon hatte ich vor dem Hörspiel noch nie gehört.

Gesprochen wird der gute Leonardo Da Vinci übrigens von Hörspiellegende Lutz Mackensy. Seinem Assitenten Salai wird von Sven Hasper Leben eingehaucht. Bei den beiden Sprechern handelt es sich um keine geringeren als die Synchronstimmen von Christopher Lloyd und Michael J. Fox. Mit anderen Worten – Doc Brown und Marty McFly sind wieder vereint! Wie genial ist das denn!? Ich kenne kein Hörspiel, in dem beide zusammen je mitgesprochen haben. Aber das muss nicht viel heißen, dafür gibt es einfach zu viele Hörspiele, als dass ich es wirklich wissen könnte. Aber auch der restliche Sprechercast kann sich natürlich wieder hören lassen. Mit Dorette Hugo und Detlef Bierstedt sind sogar, wenn auch nur mit einem kurzen Auftritt, zwei bekannte Stimmen mit von der Partie.

Mit dem Auftakt zur neuen Mission übernimmt Leo eine große Verantwortung. Waren seine bisherigen Zeitreisen mehr der Abenteuerlust geschuldet, so geht diese, wie auch die folgenden Reisen mit einer großen Notwendigkeit einher. Immerhin steht jetzt alles Wissen der Menschheit auf dem Spiel. All das mag jetzt vielleicht so klingen, als hätten wir es hier mit einer besseren Einleitung zu tun, aber dem ist ganz und gar nicht so. Auch wenn in dieser Folge nicht allzu viel passiert, denn die eigentliche Mission beginnt ja erst noch, so ist an der einen oder Stelle doch für ausreichend Action und Nervenkitzel gesorgt. Leo mag vieles sein, aber ganz bestimmt nicht langweilig!

Fazit
Klappt die Tische hoch und bringt Eure Sitze in eine aufrechte Position. Ein kleiner, wissbegieriger Löwe macht sich auf, unsere Geschichte und damit unsere Zivilisation zu retten. Mit diesem Auftakt beweist Hörspielmacher Matthias Arnold erneut, dass Wissen und Geschichte nicht staubtrocken sind, sondern wirklch Spaß machen können. Das ist nur eine Frage der Herangehensweise. Ich für meinen Teil freue mich schon auf Folge 13.

Label
e. T. Media / Matthias Arnold

Regie
Matthias Arnold

Erscheinungsdatum
02.11.2020

Sprecher
Leo Löwe – Marco Rosenberg
Erzählerin – Katin Zierof
Abenteueruhr – Babette Büchner
Lutz Mackensy – Leonardo Da Vinci
Salai – Sven Hasper

sowie Dorette Hugo, Cornelia Waibel, Detlef Bierstedt, Richard Barenberg


In eigener Sache
Für diesen Beitrag wurde mir ein Rezensionsexemplar von e. T. Media zur Verfügung gestellt. Die Rezension wurde von mir verfasst und stellt meine persönliche Meinung zum Hörspiel dar. Dabei wurde ich von keinem der mitwirkenden Künstler oder Labels beeinflusst.

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